Das Nike+ FuelBand SE – und was man davon halten sollte

Ich trage seit Ende April ein Nike+ FuelBand, und hatte damit eigentlich immer viel Spaß. Zwar hat die Motivation über die Zeit ein wenig nachgelassen, aber dennoch habe ich gemerkt, dass ich mich seitdem etwas mehr bewegt hatte, und auch sonst etwas aktiver geworden bin.
Dass die Motivation etwas nachgelassen hatte lag weniger am FuelBand selbst, sondern vielmehr am fehlenden Ansporn. Zwar gab es einige Trophäen abzustauben, und die Währung des FuelBand, Nike+ Fuel, zeigt schön an welchen Tagen man aktiver ist und an welchen weniger. Trotzdem fehlte irgendwann der Ehrgeiz, vor allem weil wenige Leute in meinem Freundeskreis mit dem gleichen Band unterwegs waren, und so kaum Wettbewerb entstehen konnte.

Mittlerweile ist das neue FuelBand, das FuelBand SE, erschienen, und ich bin wieder super glücklich damit. Gleich vorneweg: Das FuelBand SE erfindet dass Rad nicht neu. Ganz im Gegenteil. Bei mir hier im Blog liegt noch ein Artikelentwurf, in dem ich mal aufgelistet habe was das neue FuelBand können sollte. Fast nichts davon ist dabei. Weder hat das FuelBand SE einen Vibrationsmotor, noch kann man es als Wecker nutzen. Es ist nach wie vor nicht wasserdicht genügen es zum schwimmen zu tragen, noch überwacht es meinen Schlaf. Und natürlich gibt es keine zugängliche API, um die Fuelwerte in Apps oder andere Dienste zu integrieren.

Und trotzdem habe ich es gekauft und nicht bereut. Denn: Alles was sich als Motivationsbremse herausgestellt hat ist jetzt behoben.
Fangen wir mit der Technik an: Das SE hat jetzt Bluetooth LE eingebaut. Da bedeutet, dass iPhone und Band nicht für jede Datenübertragung in den Pairing-Mode versetzt werden müssen, sondern sich einfach so finden. Zwar ein kleiner Unterschied, aber doch ein entscheidender. So kann mit einer Hand die App bedient werden, am Band muss keine Taste mehr gedrückt werden. Das führt zumindest bei mir dazu, dass die Daten deutlich öfter abgeglichen werden.
Zweitens: Die unsäglichen Trophäen. Die gab es zwar schon immer, aber inzwischen sind es deutlich mehr geworden. Ich kann für alle möglichen Tätigkeiten virtuelle Pokale und Auszeichnungen erhalten. Egal ob ich mich nachts zwischen 3 Uhr und 5 Uhr bewege, ob ich eine Woche lang jeden Tag eine halbe Stunde lang besonders aktiv bin, oder weil ich einen Tag lang 16 Stunden lang mindestens fünf Minuten pro Stunde umherlaufe, all das bringt mir Auszeichnungen. Das klingt zwar albern, und ging in eingeschränktem Umfang auch schon früher, aber trotzdem motiviert es ungemein.
Der größte Unterschied sind aber meine Freunde. Da das FuelBand jetzt auch offiziell in Deutschland erhältlich ist hat sich meine Freundesliste ungefähr vervierfacht. Und das ist die größte Motivation. Bin ich heute wieder in den Top 3? Wie viel Fuel fehlt mir noch für die Topposition? Und welche Auszeichnungen haben meine Freunde gewonnen? Das macht den größten Unterschied, und wird mit jedem zusätzlichen Teammitglied noch ausgeprägter. Wie viel wird der sich wohl bewegen? Sollte ich mein Tagesziel erhöhen? Welche Trophäen hat er schon?

Mein Fazit? Das FuelBand SE ist ein Update. Und noch nicht mal ein großes. Trotzdem macht es alles richtig was de Vorgänge richtig gemacht hat, und justiert an den Stellen nach, die der Vorgänger noch nicht so richtig gemacht hat. Für mich hat sich das Upgrade auf jeden Fall gelohnt, ich bin wieder aktiver geworden. Und die größere Freundesliste macht ihr übriges, mein größeres Team zieht auch meine Aktivität nach oben.

Noch eine Fußnote zum Preis: Das Original FuelBand hat mich damals umgerechnet ca. 140€ gekostet, inklusive Import aus UK. Das neue kostet inzwischen den selben Preis, mit direkter Verfügbarkeit in Deutschland. Für Neueinsteiger lohnt sich das Geld meiner Meinung nach auf jeden Fall, Besitzer der ersten Generation müssen etwas länger überlegen. Falls man das erste Band noch nicht lange besitzt können die nochmaligen 140€ ein großes Fragezeichen hervorrufen. Da ich in der entsprechenden Branche arbeite ist Nike mir preislich etwas entgegen gekommen. Ich habe aber versucht das nicht in diesen Review einfließen zu lassen.

Fotos anschauen lassen

Impala ist eine App, die ich über das iPhoneblog von Alex Olma entdeckt habe. Impala „schaut“ sich meine Bilder an, und sortiert sie dabei in Kategorien ein. Meine 1842 Bilder wurden innerhalb von 26 Minuten in Alben einsortiert, dabei hat Impala auch ordentlich den Akku leergesaugt.
Warum ich hier darüber schreibe? Ich finde es faszinierend, wie gut das funktioniert. Die Bilderkennung die in Impala steckt erkennt nicht nur recht zuverlässig ob auf dem Bild ein Auto oder eine Frau oder ein Mann zu sehen ist, sondern auch, ob die die Menschengruppe wohl meine Freunde sind, oder einfach nur irgendwelche zufällig dastehenden Menschen.
Das ganze funktioniert auf dem Gerät, selbst wenn man das iPhone in den Flugmodus versetzt bringt das Impala nicht aus dem Tritt.
Ich finde es erstaunlich, was ein vergleichsweise eingeschränktes Gerät wie das iPhone zu leisten in der Lage ist, und freue mich, dass das Ende solcher Entwicklungen noch lange nicht erreicht ist.

Protipp:

Wenn man im Laden ein Geschenk einpacken lässt bekommt man oft ganz tolles Verpackungsmaterial. Schleifen, Deko, etc.
Zuhause das mit dem Firmenname gebrandete Papier wieder runter, selbst einpacken und die Deko wieder drauf. Eine unvergleichliche Geschenkverpackung

Seh‘ ich so gefährlich aus?

Ich bin gestern Abend etwas später nach Hause gelaufen.
Ich musste durch eine schlecht beleuchtete Nebenstraße. In der parkte ein Auto am Straßenrand.
Als ich auf das Auto zuging wurde es plötzlich abgeschlossen. Per Fernbedienung, war zumindest mein erster Gedanke. Als ich näher dran war sah ich, dass da vier (!) Typen drinsaßen und mich beobachteten bis ich in ihrem Auto vorbei war.
Als ich ungefähr zehn Meter weiter war höre ich, wie das Autoschloss wieder aufging.

Jetzt meine Frage: Sehe ich so gefährlich aus, dass sich vier Junge Männer vor mir fürchten müssen und sich sogar im Auto einschließen?

Kenu Airframe – Welches Auto kauf ich dazu?

Bei den freundlichen Menschen von Bits und so wurde in der Folge 338 der Kenu Airframe empfohlen. Eine Autohalterung fürs Telefon, die in die Lüftung geklemmt wird.

Das Problem daran ist: „Die MIT ABSTAND BESTE Autohalterung“ passt nicht in alle Autos.

Um euch vor einem Fehlkauf zu bewahren gibt es jetzt also hier eine Liste von Autos mit der Info, ob der Kenu Airframe darin festmachbar ist.

Falls Ihr Erfahrungen mit dem Gerät habt, und euer Auto noch nicht in der Liste findet tragt es hier ein. Es dauert allerdings etwas, bis euer Auto in der Liste erscheint, also nicht wundern. Außerdem steckt noch einiges an Handarbeit in der Liste, also habt auch da Geduld was das Ergebnis angeht.

Update: Ich hatte heute mal spaßeshalber Kontakt mit dem mStore-Support. Die sind etwas überrascht, wo plötzlich die hohe Nachfrage herkommt und haben deshalb etwas längere Lieferzeiten. Wundert euch also nicht, wenn die Bestellung etwas länger unterwegs ist.

Ralph Caspars im Jobscast

Meine Kindheit hatte ja viele Helden. Wicki und die starken Männer zum Beispiel. Oder Peter Lustig mit seinem Bauwagen. Und natürlich die Sendung mit der Maus mit Armin und Christoph.
Irgendwann kam dann Ralph Caspers zur Maus, da war ich schon fast zu cool für die Maus.
Aber trotzdem mochte ich ihn, auch bei Wissen macht Ah!

Und der ist jetzt im Internet, genauer gesagt im Jobscast.

Instacast 3

Ich habe mir eben Instacast 3 gekauft. Nein, besser gesagt, ich bin in den Laden gefahren, hab mir dort eine iTunes-Gutscheinkarte gekauft, und hab mit dem frisch aufgefüllten iTunes-Konto Instacast gekauft.

Und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Klar, der Import der alten Feeds hat nicht so richtig geklappt, der iCloud-Import ging garnicht, und der OPML-Import hat mir meine Zählerstände kaputt gemacht. Klar, beim downloaden ist mir die App auch zweimal abgestürzt. Aber das ist mir egal, weil ich die neuen Features wie den neuen Cloud-Sync, und die Tatsache, dass Instacast jetzt Universal ist, den Preis eines Döners plus Ayran mehr als wert ist.

Und alle die jetzt rumjammern wie viel Geld 4,49€ sind, sollten sich mal überlegen, ob dann ein Telefon für 700€ aufwärts das richtige für sie ist.

Und schämen wäre vielleicht auch ganz gut.