Telekom-Mails empfangen

Wer mit seinem Computer halbwegs im 21. Jahrhundert angekommen ist ruft seine Mails über ein Mailprogramm ab. Outlook, Mail.app und Thunderbird sind wahrscheinlich die beliebtesten.

Auf die Internetseite gehen, sich dort anzumelden und dann die Mails im Browser zu lesen ist nämlich echt 90er. Die meisten Mailanbieter sind da inzwischen auch recht modern und lassen das auch einigermaßen zu. Nicht so die Telekom. Die sperrt nicht nur manchen Kunden bestimmte Zugänge, sie verlangt auch noch eine Vielzahl an Passwörtern.

Die Stolperfallen habe ich mal in diesem Dokument zusammengetragen: T-Online-Mails am Rechner lesen.

Viel Erfolg, und Fragen gerne in die Kommentare.

Spaceteam Admiral’s Club

Eigentlich ist es ja etwas quatschig über Kickstarter-Kampagnen zu schreiben, wenn die schon wieder beendet wurden. Ich mach es trotzdem, weil ich das Projekt zum einen eine ziemlich gute Idee finde, und zum anderen, weil man natürlich immer Geld für gute Ideen ausgeben kann, und darauf möchte ich gerne noch hinweisen.

Henry Smith ist der Entwickler des großartigen Spiels Spaceteam. Bei dem Spiel geht es darum gemeinsam ein Raumschiff zu steuern. Dazu muss man auf Kommando Schalter und Hebel betätigen. Der Clou: Die Schalter sind über die Geräte der Mitspieler verteilt, ein eintreffender Befehl kann also nicht zwingend von dem ausgeführt werden der ihn erhält, sondern muss eventuell durch den Raum gerufen werden (Hier ist der Trailer). Und eben dieser Henry Smith hat nun eine Kickstarter-Kampagne gestartet um 80.000 CAD (ca. 54.500 €) zu sammeln. Sein Versprechen: Ihr gebt mir das Geld, und ich entwickle im nächsten Jahr zwei neue kostenlose Spiele.

Und das finde ich großartig. Henry hat mit Spaceteam gezeigt, dass er ein Händchen für abgedrehte Spielideen hat. Sein Kapital: Seine Reputation. Natürlich hat er schon kleine Prototypen für die beiden neuen Spiele, die sind aber nicht Teil der Kampagne. Da beim Spiele entwickeln immer mal was anders laufen kann als gedacht zeigt er die bewusst nicht. Die Unterstützer bezahlen nicht für die beiden neuen Spiele, sondern sie bezahlen dafür, dass der Entwickler überhaupt die Möglichkeit hat seine Ideen zu verwirklichen.

Umgekehrt sind natürlich auch die Rewards etwas anders als bei anderen Kampagnen auf Kickstarter. Man bekommt nicht das Spiel zu einem günstigeren Preis. Es ist ja kostenlos. Man bekommt aber, zumindest ab einem gewissen Betrag, exklusive Spielinhalte. Die verändern das Spiel nicht grundlegend, machen aber hoffentlich Spaß. Das erinnert ein wenig an die Pets in WOW und anderen Online-Rollenspielen. Die sind nicht spielentscheidend, machen aber natürlich Spaß.

Außerdem bekommt man in den höheren Stufen noch eine Mitgliedskarte für den Admiral’s Club, einen Aufnäher und natürlich ein Zertifikat (mit Goldprägung, damit man auch weiß, dass es echt ist). Auch das ist natürlich alles Quatsch, aber es zeigt eben doch, was man unterstützt hat.

Unterm Strich finde ich die Idee von Henry super. Er hat gezeigt, dass er was von Spieleentwicklung versteht, dass er gute Ideen hat, und das er sich auch auf die Umsetzung versteht. Wer Geld hat darf ihm gerne welches geben, seine Spiele sind aber grundsätzlich kostenlos, damit eben alle in den Genuss kommen können. Hier trägt also die Gemeinschaft die schwächeren mit, indem eben jeder das gibt was er geben kann.

In meinen Augen ist das eine der Möglichkeiten zur Monetarisierung im Internet. Werbung ist Mist, Paywalls schließen Benutzer aus. Wenn wir ein einfaches Bezahlmodell etablieren können, in das jeder das einzahlt was ihm eben möglich ist, haben wir das Problem mit der sogenannten Kostenloskultur gelöst.

Deshalb biete ich Flattr auf meinen Seiten an. Und das sollte jeder der Inhalte erstellt oder Konsumiert auch tun.

Eine vermessene Sache

Schrittzähler, Waage, Blutdruckmesser und Gesundheits-Apps sind im Moment schwer auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre eigenen Lebensdaten, und immer mehr Firmen bemühen sich auf diesen Trend aufzuspringen.
Wer mich kennt weiß, dass ich selbst einen gewissen Hang zu Spielzeug und Gadgets habe, und deshalb auch vieles davon ausprobiert und bei einigem hängen geblieben bin. Eine Bestandsaufnahme.

Alles begann mit dem FuelBand. Ein simples Armband, das nicht viel mehr macht als die eigene Aktivität zu messen und sie in die Nike-eigene Einheit für Fitness Nike Fuel umzurechnen. Es sollte mir eigentlich nur zeigen, an welchen Tagen ich mich wie viel bewege, und als schicke Uhr dienen. Aber es war der Einstieg in ein völlig neues verhalten. Sehr schnell merkte ich, dass es motiviert sich mit anderen zu vergleichen. Und der beste Vergleichspartner ist der eigene Wert vom Vortag. Deshalb begann ich Busse zu meiden und die täglichen Wege von und zur Arbeit in meiner Zeitplanung als Fußwege einzuplanen. Alles mit dem Ziel den Fuel-Wert von gestern zu schlagen. Und es hat funktioniert. Ich freue mich, wenn ich mein Tagesziel erreiche, und wenn es nicht klappt ärgere ich mich und denke darüber nach was ich besser hätte machen können.

Dann kam mir irgendwann das iPhone 5s ins Haus geflattert. Mit dem M7 zähle ich seitdessen Schritte. Ich habe viele Apps ausprobiert, und bin inzwischen bei zweien hängen geblieben: Argus und der Withings-App. Beide nutzen die Daten aus dem M7, und zeigen daher auch die selbe Schrittzahl an. Argus hatte ich zuerst auf dem Schirm, weil das alleine Schicker war. Bei Witting bin ich dann wegen dem nächsten Zubehör gelandet.

Möchte man Maß an sich selbst anlegen wird es irgendwann Pflicht mehr als eine Einheit zu messen. Vergleichswerte werden gebraucht, und irgendwann reicht der Kalender nicht mehr aus, um die Schritte damit zu korrelieren. Deshalb steht hier der Withings Smart Body Analyzer. Eine sehr schicke Waage, die nicht nur Gewicht und Körperfettanteil misst, sondern auch gleichzeitig den Puls und den CO2-Gehalt in der Luft überwacht. So ist es möglich Gewichtsveränderungen mit der Aktivität zu kombinieren, und so bekomme ich einen weitaus besseren Eindruck was welchen Einfluss auf mein Gewicht hat.

Und am Ende des Tages gibt es natürlich noch etwas spannendes: Den Schlaf. Den misst bei mir wieder das iPhone, und zwar schon immer mit der App Sleep Cycle. Da gibt es zwar auch was von Argus, aber da bekomme ich meine alten Daten nicht rein, und die habe ich ja schließlich über einen so langen Zeitraum gesammelt.

Getestet habe ich übrigens noch mehr. Einige Schrittzähler-Apps, die mir aber alle nicht so richtig passen, das Jawbone UP, das ein großartiges Fitnessarmband ist, nur leider etwas zu eng für meine Handgelenke und das Blutdruckmessgerät von Withings. Das ist eigentlich super, und gibt auch meines Erachtens ordentliche Messwerte ab, ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer.

Es gibt allerdings einen Aspekt, über den habe ich mir bis zu diesem Wochenende keine Gedanken gemacht. Holgi hat am Donnerstag Abend im Blue Moon über Fitness-Tracker gesprochen, und einen Punkt angesprochen, der mir bis dahin nie so richtig klar war: Das schlechte Gewissen, wenn mal nicht alle Daten da sind. So war es mir zwar noch ins bewusst, aber ich kenne das auch von mir: Seit diese Waage hier steht wiege ich mich jeden Morgen. Und wenn ich nicht zuhause bin muss irgendwo eine Waage her. Schließlich möchte ich eine lückenlose Überwachung meiner Fortschritte. Wenn der Akku des FuelBand leer geht muss er aufgeladen werden. Und wenn es unterwegs passiert, dann muss es eben an den mobilen Akku. Wehe irgendwelche Date gehen verloren. Das gleiche mit den Schlafdaten. Wie gesagt, meine Schrittzähler-App Argus kann auch Schlafdaten analysieren. Aber nicht von meiner App, und die kann ich nicht wechseln. Sonst wären ja die letzten 600 Nächte für die Katz.

Das finde ich tatsächlich faszinierend. Vielleicht ist das auch der Statistiker in mir, der sagt, dass Datensätze immer vollständig sein müssen, aber irgendwie erstaunt mich mein Verhalten doch.

Was bringt die Zukunft? Ich weiß es nicht. In dem Bereich ist im Moment viel im Wandel, Hersteller tauchen auf und verschwinden wieder. Von Fitbit zum Beispiel hört man schon eine Weile nichts mehr. Wittings dagegen hat die wirklich schöne Uhr Activité vorgestellt. Google hat auf ihrer Entwicklerkonferenz Google I/O drei Smartwatches mit Android Wear gezeigt. Misfit äußert sich in einem Interview über das Ende von Fitness-Hardware und über die Zukunft der entsprechenden Software. Und Apple glänzt durch Abwesenheit. Das wird ein spannender Herbst.

Sicheres Kommunizieren in 2014

Wir schreiben das Jahr 2014, und wir werden alle überwacht. Seit Snowden ahnen wir nicht nur, dass die Briten und die Amerikaner unsere gesamte elektronische Kommunikation überwachen, seit Snowden wissen wir es.
Jede Nachricht, jede Mail, jeder Chat, jeder Webseitenaufruf. Alles wird registriert, gespeichert und im Zweifel gegen uns verwendet.

Wie ist das überhaupt möglich? Ganz einfach: Ein Großteil unserer Kommunikation über das Internet läuft unverschlüsselt ab. Seien es Mails, die zwar von uns zum Server meistens verschlüsselt werden (vorausgesetzt das Mailprogramm wurde richtig konfiguriert), dort aber unverschlüsselt vorliegen und auch in viele Fällen unverschlüsselt zum Empfängerserver übertragen werden. Oder seien es Chat-Nachrichten, die per WhatsApp verschickt werden, und da garnicht verschlüsselt sind. Oder sei es die Nachrichtenseite die ich häufig lese, die aber keine Verschlüsselung bei der Datenübertragung anbietet. Und wenn sie es anbietet erzwingt sie sie nicht.

Aber zum Glück gibt es Abhilfe. ich besitze seit nun knapp 1,5 Jahren ein iPhone, und seit knapp 1,5 Jahren besitze ich kein WhatsApp. Man könnte jetzt sagen, dass die SMS die ich in dieser Zeit bevorzug habe auch nicht besondres sicher ist, und vermutlich hat man damit auch recht. Der Vorteil ist dabei aber, dass mein Telefon automatisch an alle iOS-Nutzer iMessages verschickt. Und die sind laut Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt. Gut, hier muss ich Apple vertrauen, aber lieber etwas gefühlte Sicherheit wie gar keine Sicherheit.
Aber weil wir das Internet haben gibt es natürlich Alternativen zu SMS und iMessage. Und weil wir das Internet haben gibt es natürlich nicht nur eine. Meine ist Threema. Mein App Store-Beleg ist vom 26.6.2013, also drei Tage nachdem Snowden damals Moskau erreicht hatte. Damals war meine Kontaktliste dort noch ziemlich leer, aber das gibt sich immer mehr. Und lustigerweise finde ich dort immer mehr Leute, von denen ich nicht gedacht hätte sie dort zu finden.

Aber was machen wir mit meinem Kommunikations-Flaggschiff E-Mail? Nun, auch hier gibt es Abhilfe. Aus dem Jahr 2008 ist mein GPG-Key für meine damalige Mailadresse. Der hat nach wie vor Gültigkeit, aber ein essentielles Problem: Niemand benutzt diese Mailadresse. Und die die sie benutzen wollen anscheinend nicht verschlüsseln. Zumindest kann ich die entsprechenden Nachrichten an zwei Händen abzählen.
Ende letzten Jahres habe ich es dann mit S/MIME versucht. S/MIME versprach nicht nur auch auf Handy und Tablet zu funktionieren, sondern auch eine etwas größere Verbreitung zu finden. Nun gut, hat auch nicht geklappt, hier kann ich die Anzahl der Mails mit fünf Fingern abzählen. Und ich brauche nicht mal alle dazu.
Also zurück zu GnuPG. Aber diesmal mit meiner neuen Haupt-Mailadresse. Die alte kann man ja noch mitnehmen. Und da bin ich jetzt auch wieder. Voll erreichbar auf allen Kanälen und mit allen Verschlüsselungen.

Hoffen wir, dass es was hilft.

Hier ist meine Threema-ID: 9P9X73PT
Hier ist mein aktueller GPG-Key: Morgan@schoeM.de.
Hier ist mein alter GPG-Key: MorganSchoenberger@gmx.de.

Und bevor die Fragen kommen: Hier gibt es den Link zu Threema im App Store, und hier bei Google Play.
Außerdem empfehle ich für das einrichten von GPG auf dem Mac GPGTools. Für Windows kann ich aus Mangel aus Erfahrung nichts empfehlen, allerdings kann ich auch Windows nicht empfehlen.

Outlook 2010 – Adressbuch (Mobiltelefon)

Aus Gründen über die ich ungern Rede habe ich das Wochenende im wesentlichen damit verbracht einen Rechner mit Windows 7 von Thunderbird auf Outlook 2010 zu migrieren. Ich will jetzt nicht sagen, dass das ein Kinderspiel war. Aber sei es drum, ein Mann muss tun was ein Mann tun muss.

Das letzte was mir jetzt noch Kopfzerbrechen machte war folgendes Problem: Beim schreiben einer neuen Mail wurde mir jedes verfügbare Adressbuch doppelt angezeigt. Einmal normal, einmal mit dem Zusatz (Mobiltelefon). Das nervt, vor allem wenn man mehrere Adressbücher hat.
Im Netz gibt es auch allerhand Anleitungen wie man das wegbekommt, und zwar in den Account-Einstellungen. Mein Problem: Dort waren diese zweiten Adressbücher nicht aufgeführt.

Die Lösung des Problems ist ebenso einfach wie dämlich: Wenn man die entsprechenden Adressbücher von Hand in den Account-Einstellungen erstellt und dann wieder löscht sind sie nach einem Neustart von Outlook weg.

Das Nike+ FuelBand SE – und was man davon halten sollte

Ich trage seit Ende April ein Nike+ FuelBand, und hatte damit eigentlich immer viel Spaß. Zwar hat die Motivation über die Zeit ein wenig nachgelassen, aber dennoch habe ich gemerkt, dass ich mich seitdem etwas mehr bewegt hatte, und auch sonst etwas aktiver geworden bin.
Dass die Motivation etwas nachgelassen hatte lag weniger am FuelBand selbst, sondern vielmehr am fehlenden Ansporn. Zwar gab es einige Trophäen abzustauben, und die Währung des FuelBand, Nike+ Fuel, zeigt schön an welchen Tagen man aktiver ist und an welchen weniger. Trotzdem fehlte irgendwann der Ehrgeiz, vor allem weil wenige Leute in meinem Freundeskreis mit dem gleichen Band unterwegs waren, und so kaum Wettbewerb entstehen konnte.

Mittlerweile ist das neue FuelBand, das FuelBand SE, erschienen, und ich bin wieder super glücklich damit. Gleich vorneweg: Das FuelBand SE erfindet dass Rad nicht neu. Ganz im Gegenteil. Bei mir hier im Blog liegt noch ein Artikelentwurf, in dem ich mal aufgelistet habe was das neue FuelBand können sollte. Fast nichts davon ist dabei. Weder hat das FuelBand SE einen Vibrationsmotor, noch kann man es als Wecker nutzen. Es ist nach wie vor nicht wasserdicht genügen es zum schwimmen zu tragen, noch überwacht es meinen Schlaf. Und natürlich gibt es keine zugängliche API, um die Fuelwerte in Apps oder andere Dienste zu integrieren.

Und trotzdem habe ich es gekauft und nicht bereut. Denn: Alles was sich als Motivationsbremse herausgestellt hat ist jetzt behoben.
Fangen wir mit der Technik an: Das SE hat jetzt Bluetooth LE eingebaut. Da bedeutet, dass iPhone und Band nicht für jede Datenübertragung in den Pairing-Mode versetzt werden müssen, sondern sich einfach so finden. Zwar ein kleiner Unterschied, aber doch ein entscheidender. So kann mit einer Hand die App bedient werden, am Band muss keine Taste mehr gedrückt werden. Das führt zumindest bei mir dazu, dass die Daten deutlich öfter abgeglichen werden.
Zweitens: Die unsäglichen Trophäen. Die gab es zwar schon immer, aber inzwischen sind es deutlich mehr geworden. Ich kann für alle möglichen Tätigkeiten virtuelle Pokale und Auszeichnungen erhalten. Egal ob ich mich nachts zwischen 3 Uhr und 5 Uhr bewege, ob ich eine Woche lang jeden Tag eine halbe Stunde lang besonders aktiv bin, oder weil ich einen Tag lang 16 Stunden lang mindestens fünf Minuten pro Stunde umherlaufe, all das bringt mir Auszeichnungen. Das klingt zwar albern, und ging in eingeschränktem Umfang auch schon früher, aber trotzdem motiviert es ungemein.
Der größte Unterschied sind aber meine Freunde. Da das FuelBand jetzt auch offiziell in Deutschland erhältlich ist hat sich meine Freundesliste ungefähr vervierfacht. Und das ist die größte Motivation. Bin ich heute wieder in den Top 3? Wie viel Fuel fehlt mir noch für die Topposition? Und welche Auszeichnungen haben meine Freunde gewonnen? Das macht den größten Unterschied, und wird mit jedem zusätzlichen Teammitglied noch ausgeprägter. Wie viel wird der sich wohl bewegen? Sollte ich mein Tagesziel erhöhen? Welche Trophäen hat er schon?

Mein Fazit? Das FuelBand SE ist ein Update. Und noch nicht mal ein großes. Trotzdem macht es alles richtig was de Vorgänge richtig gemacht hat, und justiert an den Stellen nach, die der Vorgänger noch nicht so richtig gemacht hat. Für mich hat sich das Upgrade auf jeden Fall gelohnt, ich bin wieder aktiver geworden. Und die größere Freundesliste macht ihr übriges, mein größeres Team zieht auch meine Aktivität nach oben.

Noch eine Fußnote zum Preis: Das Original FuelBand hat mich damals umgerechnet ca. 140€ gekostet, inklusive Import aus UK. Das neue kostet inzwischen den selben Preis, mit direkter Verfügbarkeit in Deutschland. Für Neueinsteiger lohnt sich das Geld meiner Meinung nach auf jeden Fall, Besitzer der ersten Generation müssen etwas länger überlegen. Falls man das erste Band noch nicht lange besitzt können die nochmaligen 140€ ein großes Fragezeichen hervorrufen. Da ich in der entsprechenden Branche arbeite ist Nike mir preislich etwas entgegen gekommen. Ich habe aber versucht das nicht in diesen Review einfließen zu lassen.

Fotos anschauen lassen

Impala ist eine App, die ich über das iPhoneblog von Alex Olma entdeckt habe. Impala „schaut“ sich meine Bilder an, und sortiert sie dabei in Kategorien ein. Meine 1842 Bilder wurden innerhalb von 26 Minuten in Alben einsortiert, dabei hat Impala auch ordentlich den Akku leergesaugt.
Warum ich hier darüber schreibe? Ich finde es faszinierend, wie gut das funktioniert. Die Bilderkennung die in Impala steckt erkennt nicht nur recht zuverlässig ob auf dem Bild ein Auto oder eine Frau oder ein Mann zu sehen ist, sondern auch, ob die die Menschengruppe wohl meine Freunde sind, oder einfach nur irgendwelche zufällig dastehenden Menschen.
Das ganze funktioniert auf dem Gerät, selbst wenn man das iPhone in den Flugmodus versetzt bringt das Impala nicht aus dem Tritt.
Ich finde es erstaunlich, was ein vergleichsweise eingeschränktes Gerät wie das iPhone zu leisten in der Lage ist, und freue mich, dass das Ende solcher Entwicklungen noch lange nicht erreicht ist.

Protipp:

Wenn man im Laden ein Geschenk einpacken lässt bekommt man oft ganz tolles Verpackungsmaterial. Schleifen, Deko, etc.
Zuhause das mit dem Firmenname gebrandete Papier wieder runter, selbst einpacken und die Deko wieder drauf. Eine unvergleichliche Geschenkverpackung